Der Pinot Noir Chölle ist ein Lagenwein aus einer Südostlage in Hallau namens Chölle, die biodynamisch bewirtschaftet wird. Die knorrigen, über 70 Jahre alten Rebstöcke wurzeln tief in einem schweren kalkhaltigen Lehmboden. Die schwach wüchsige Unterlagsrebe 3309 wirkt dabei qualitätsfördernd. Die kleinen, dichtbeerigen Trauben wurden Ende September 2024 bei 90° Oechsle von Hand gelesen. Auf insgesamt 28 Aren war die Ausbeute mit 400 g/m2 aufgrund von Frost im April sowie Hagel und intensiven Niederschlägen im August äusserst gering. Die Trauben, zu 90% entrappt, wurden rund einen Monat in Holzstanden mit der eigenen Wildhefe vergoren. Der Wein reifte anschliessend 12 Monate in Piècen (Zweit- und Drittbefüllungen) aus dem Burgund. Bei der Vinifizierung verfolgte Markus Ruch das Ziel, möglichst wenig zu intervenieren bzw. den Wein unverfälscht zu belassen. So wurden zum Beispiel nur rund 35 mg Schwefel zugesetzt, nur einmal umgezogen und am Ende unfiltriert abgefüllt. Das Resultat ist ein komplexes Gewächs, terroirtreu und sortentypisch.
Markus Ruch, Pinot Noir Chölle
Produzenten
Markus Ruch, Neunkirch SH
Jahrgang
2024
Traubensorte
Pinot Noir
Klassifikation
AOC Schaffhausen
Alkohol %
12.5
Trinkreife
2027 bis 2034
Flaschengrösse
75 cl
Passt zu
Rindentrecôte, Wildschweinbraten, Käse wie Tête de moine oder Epoisses
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