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Markus Ruch, Pinot Noir Schlemmweg

Querdenker Markus Ruch konnte im Januar 2012 einen langfristigen Pachtvertrag für die Weinbergslage Schlemmweg in Gächlingen abschliessen. Dadurch konnten die alten, damals 50-jährigen Pinot Noir-Reben (Klone Mariafeld und 2/45) vor der Rodung bewahrt werden. Urkundlich bereits im 14. Jahrhundert als Einzellage erwähnt, ist der Gächlinger Schlemmweg eine der interessantesten Reblagen im Klettgau. Als reiner Südhang steigt der Schlemmweg aus dem Urstromtal des Rheins mit 10% Hangneigung bis auf 490 Meter über Meer. Der Untergrund am Schlemmweg wird von wasserführenden Kalksteinschichten (Muschelkalk) dominiert. Sie sorgen auch bei längeren Trockenphasen für eine optimale Nähr- und Mineralstoffversorgung. Im Zusammenspiel mit einem schwer durchwurzelbaren, steinigen Kalk-Untergrund führt eine späte Reife mit langer Vegetationsperiode zu einer kühlen Aromatik. Zudem wird vom Kalkstein eine lange, komplex am Gaumen verwoben wirkende Mineralität zu Tage gefördert. Die Trauben konnte Markus Ruch Ende September 2022 bei 92° Oechsle und einem Ertrag von 650 g/m2 von Hand lesen. Das Lesegut, 15% nicht entrappt, wurde mit den Wildhefen in offenen Holzstanden vergoren. Anschliessender Ausbau während 15 Monaten in französischen Piècen à 228 und 500 Liter (15% Neuholz). Ruchs naturnahe Lagenabfüllung vom Schlemmweg überzeugt als Wurzelwein mit generöser Subtilität und Sinnlichkeit.

Markus Ruch, Pinot Noir Schlemmweg

Artikelnummer: 0205
CHF 49.50Preis
Anzahl
Nur noch 9 verfügbar
  • Produzenten

    Markus Ruch, Neunkirch SH

  • Jahrgang

    2022

  • Traubensorte

    Pinot Noir

  • Klassifikation

    AOC Schaffhausen

  • Alkohol %

    12.5

  • Trinkreife

    2025 bis 2035

  • Flaschengrösse

    75 cl

  • Passt zu

    Rehvoressen mit Spätzli, Rindsentrecôte vom Grill mit Backkartoffeln

  • Degustationsnotizen

    Noten von Grüntee und florale Nuancen in der Nase. Dazu Noten von Himbeere, Kirsche, etwas Unterholz sowie würzige Anklänge. Am Gaumen schwebende Eleganz, die von einer angenehmen Fülle aufgefangen wird, frische Säure, leicht spürbares reifes Tannin, langes salzig-mineralisch anmutendes Finale. 96 Punkte. Falstaff 10-2024

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