Markus Ruch geht im nördlichsten Weinbaugebiet der Schweiz schnurstraks seinen Weg. Dabei setzt er durchaus stoisch auf biodynamische Prinzipien im Anbau, auf Öko-Diversität und auf ein qualitätsgetriebenes Terroir-Denken in seinen Weingärten. In der steilsten Lage in Hallau, der Haalde, wurzeln seine über 40-jährigen Pinot Noir-Rebstöcke (Klon 2/45) bei einer Stockdichte von 6'500 je Hektar in einem kargen Kalkmergelboden (PH 8.2). Die Trauben konnten Anfang Oktober 2023 bei 93° Oechsle von Hand gelesen werden. Der Leseertrag lag bei 600 g/m2. Zu einem Drittel mit nicht entrappten Trauben erfolgte die Vergärung mit den safteigenen Wildhefen einen Monat lang in Holzstanden. Anschliessend reifte der Wein während 15 Monaten in 228-Liter-Burgunder-Piècen (15% Neuholz), bevor mit minimaler Schwefelbeigabe von 25 mg/Liter von Hand unfiltriert abgefüllt wurde. Das Resultat ist ein äusserst eigenständiger Lagenwein mit grosser Komplexität und ausgezeichneter Saft-Säure-Alkohol-Balance. Ein beseelter Wein für Pinot-Fanatiker.
Markus Ruch, Pinot Noir Haalde
Produzenten
Markus Ruch, Neunkirch SH
Jahrgang
2023
Traubensorte
Pinot Noir
Klassifikation
AOC Schaffhausen
Alkohol %
12.5
Trinkreife
2027 bis 2035
Flaschengrösse
75 cl
Passt zu
Rindsvoressen mit Härdöpfelstock und Rüebli, Rehrücken mit hausgemachten Spätzli
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