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STECKBRIEF

Michael Broger, Ottoberg

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Lange suchten wir nach einem jungen, dynamischen und ambitionierten Winzer im Kanton Thurgau, der naturnah seinen Reben bewirtschaftet und auf höchstem Niveau im Keller arbeitet. Im Jahr 2007 haben wir ihn in der Person von Michael Broger (geboren 1970) gefunden.

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Michael Broger arbeitete nach seiner Lehre als Weintechnologe und nach der Absolvierung der Rebbaukurse in Wädenswil während acht Jahren auf dem Schlossgut Bachtobel bei Hans-Ulrich Kesselring, sowie während einer Saison auch bei Hätsch Kalberer in der Fromm Winery in Blenheim, Neuseeland. Im Jahr 2003 konnte er dank der Grosszügigkeit seines langjährigen Nachbarn dessen Rebbaubetrieb mit der finanziellen Unterstützung seiner Familie käuflich erwerben. Nach dem Umbau der aus dem beginnenden 19. Jahrhunderts stammenden Wohnhauses, einigen Investitionen und der Erweiterung des bestehenden Hauskellers, war Michael Broger im Herbst 2003 erstmals in der Lage, seinen eigenen Wein zu keltern. Heute bewirtschaftet er am Ottoberg drei Hektar Rebland.

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Der biodynamische Leitgedanke ist für den ganzen Betrieb wegweisend. Seit vielen Jahren wird auf Kunstdünger verzichtet. Die Kelterung der Trauben erfolgt direkt auf dem Hof und mit den safteigenen Naturhefen. Nach der Gärung fliesst der Jungwein ohne Einsatz von Pumpen in den hauseigenen Naturkeller. Dort lagert er in Holzfässern und durchläuft im Rhythmus der Jahreszeiten den biologischen Säureabbau und die Ruhephase bis zur Flaschenreife. Michael Broger füllt seine Weine unfiltriert und mit äusserst geringer Schwefelbeigabe so naturbelassen wie möglich ab, sodass seine Kunden bewusst die Jahrgangsschwankungen miterleben können. Bereits seit dem Jahr 2007 geht er noch einen Schritt weiter und füllt einige Weine sogar gänzlich ohne schwefelige Säure ab.

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Michael Broger hat sich in der Schweizer Weinszene schon längst einen Namen gemacht.

Eigenständig, ambitioniert und naturnah geht der Tüftler und Selfman seinen Weg.

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