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WEIN DER WOCHE
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STECKBRIEF
Myra Zündel, Beride

Ab 2018 hat der Ausnahmewinzer Christian Zündel, der sein minuziöses Handwerk stets mit einem philosophischen Ansatz verbunden hat, sein Weingut schrittweise an seine Tochter Myra übergeben.
Christian kam selbst im Jahr 1976 ins Tessin. Nach seinem Studium in Naturwissenschaften an der ETH in Zürich war er im Rahmen einer Entwicklungsphase für Bergzonen auch im Malcantone tätig, eine Region im Hinterland von Lugano, nahe an der italienischen Grenze. Anfangs plante er Himbeer- und Spargelpflanzungen, erkannte jedoch bald, dass der Rebbau grössere Chancen bot. Gemeinsam mit seinem Studienkollege Adrian Kaufmann, der sich im Malcantone mit Kräuteranbau beschäftigte, begann er Trauben zu produzieren. Später wurde er vom Ehrgeiz gepackt, die Merlot-Trauben selbst zu keltern und zu vermarkten. Von diesem Zeitpunkt an war Christian Winzer. Sein erster Jahrgang 1985 wurde noch von seinem Freund Werner Stucky gekeltert, doch danach übernahm er die Vinifikation selbst.
Im Laufe der Jahre verfeinerte Christian seinen Weinstil. Anfangs kelterte er eher offensiv, später setzte er auf eine defensivere Herangehensweise. Seine Affinität für das Burgund spiegelte sich zunehmend in seinen Crus wider. Er erkannte früh das grosse Potenzial des Tessins für hochwertige, mineralische und frische Weissweine. Seine Chardonnays und Merlots sind legendär - authentische, unverwechselbare Charakterweine mit viel Reifepotenzial.
Christian teilte seine Erfahrungen gerne und trug so zur Dynamisierung der Weinszene weit über das Tessin hinaus bei. Sein Lebenswerk wird auch mit dem Generationenwechsel fortbestehen.
Seine Tochter Myra absolvierte eine Winzerlehre, unter anderem mit Praktika bei den biologischen Weingütern COS auf Sizilien und La Maison Carrée in Auvernier. Nach ihrer Ausbildung stieg sie voller Tatendrang in den Familienbetrieb ein und ist mittlerweile die Chefin. Unterstützt wird sie weiterhin von ihrem Vater, der regelmässig im Rebberg arbeitet und ihr gedanklich als Sparringpartner zur Seite steht, sowie von ihrem Bruder Manuel, der sich um Marketing und Buchhaltung kümmert.
Unter Myras Leitung sind die Weine noch eine Spur eigenständiger geworden. Die Philosophie des Hauses bleibt jedoch unverändert. Die 4,2 Hektar grosse Rebfläche wird seit vielen Jahren nach biologisch-dynamischen Richtlinien bewirtschaftet, seit dem Jahrgang 2019 mit Demeter-Zertifizierung. Zudem sind Zündels wegen dem krankheitsanfälligen Chardonnay weiterhin auf der Suche nach geeigneten weissen Rebsorten. Derzeit hat sie die Sorte Erbaluce aus dem nahegelegenen Alto Piemonte überzeugt, weitere könnten folgen.
Im Weinkeller wird weiterhin so wenig wie möglich interveniert. Im Fokus stehen präzise Übersetzungen des lokalen Terroirs, geradlinige, frische und elegante Weine.
