Der Shop für Schweizer Weine
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WEIN DER WOCHE
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STECKBRIEF
Émilienne Hutin, Dardagny

Nur zwanzig Kilometer von der pulsierenden Stadt Genf entfernt breitet sich ein Rebbaugebiet aus, das man eher im Burgund als in der Schweiz erwarten würde. Grosszügig wellen sich die Weinberge über sanfte Hügel, und in den verschlafenen mittelalterlichen Dörfern stört kaum ein Neubau das anmutige Bild. In Dardagny, das südwestlichste Dorf des Mandement und nur wenige Meter von der französischen Grenze entfernt, finden wir die Domaine Les Hutins.
Auf ihren 20 Hektar, eine Hektar befindet sich auf französischem Boden, haben Jean und Pierre Hutin so manche Pionierleistung vollbracht. Als Liebhaber von Loire-Weinen liessen sie schon im Jahr 1983 einige Stöcke aus Sancerre kommen und pflanzten sie in der Spitzenlage Rives du Rhône. Damit gehörten sie mit Adrian Kaufmann in Beride / TI zu den ersten, welche den Sauvignon blanc in der Schweiz anbauten. 1987 wagten die Hutins auch ein rotes Experiment mit Folgen. Sie pflanzten den ersten Gamaret im Kanton Genf. Die Sorte, eine Kreuzung aus Gamay und der weissen Reichensteiner-Traube, war 1970 in der Schweiz gezüchtet worden. Die Gebrüder Hutin verhalfen der Sorte, welche heute in Genf auf 120 Hektaren angebaut wird, zum Durchbruch.
Nach 45 aufeinander folgenden Ernten stellte Pierre 2008 seine Winzeraktivität ein und verpachtete seine Reben seiner Nichte Émilienne, die ab diesem Zeitpunkt als Partnerin ihres Vaters agierte. Seither hat sich auch ihr Vater altersbedingt Schritt für Schritt aus der Alltagsarbeit zurückgezogen. Die temperamentvolle, in Changins ausgebildete Önologin und dreifache Mutter, Émilienne ist heute die Chefin der Domaine. Unterstützt wird sie von ihrem Sohn Guillaume.
Mit Émilienne hat sich die Vorzeigedomäne weiter entwickelt. Heute ziehen Schafe im Herbst und Winter durch die Weinberge. Ausgebracht werden Gründünger, biodynamischer Kompost sowie Kräutertees. Die Vinifikationen im Weinkeller erfolgen minimalistischer als in der Vergangenheit. Alles hat dazu beigetragen, dass die Weine in Sachen Komplexität und Spannkraft noch eine Schippe zugelegt haben.
