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STECKBRIEF

Christof Ruof, Jenins

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Im Mai 2017 lernten wir Christof Ruof (Jahrgang 1981) kennen. Christof war gelernter Schmid und absolvierte erst später die Winzerlehre im Plantahof in Landquart. Bei unserem Kennenlernen fuhren wir mit ihm in den elterlichen Rebberg in der Lage Silser in Jenins. Hier stehen auf einem Schuttfächer der Teilerrüfi am Fuss des Berges Vilan seine Blauburgunderreben. Die 24 Aren sind hälftig geteilt mit dem Mariafeld-Klon sowie dem Klon 10/5. Die Böden sind eher leicht und kalkhaltig. Christof bewirtschaftet die Reben nach biodynamischen Prinzipien. Zwischen den Rebzeilen gedeihen auch gerne mal Kartoffeln, Zwiebeln und Knoblauch.

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Der Jahrgang 2012 war mit einem Barrique sein Primus. Die Kelterung findet jeweils bei seinem Arbeitgeber und Schwager Roman Hermann in Fläsch statt. Ganz generell arbeitet Christof minimalistisch. Dies ganz bewusst, um sich zurückzunehmen und der Natur wie auch dem Wein die Freiheit zu geben, die er für die Entstehung benötigt.

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Vergärt wird mit den safteigenen Hefen und einem Rappenanteil in offenen Doppelbarriques. Anschliessend reifen die Jungweine ohne Intervention in gebrauchten französischen Piècen, bevor unfiltriert abgefüllt wird. Die Schwefelbeigabe ist minim. Manchmal wird gänzlich darauf verzichtet.

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Seine unverfälschten Bündner Pinots, wie auch sein Weissherbst, sind spannend und bei der kleinen Menge auch sehr gesucht. Die Weine und die Etiketten sind einzigartig. Noch nie haben wir solche straffen und saftigen Weine aus der Bündner Herrschaft getrunken.

 

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