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STECKBRIEF

Blaise Duboux, Epesses

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Schon einige Zeit lang verfolgten wir die Weine von Blaise Duboux. Überzeugt von der konstanten Qualität seiner Chasselas-Crus machten wir uns schliesslich im April 2016 auf den Weg in das kleine Waadtländer Winzerdorf Epesses. Im pittoresken Dorf, an aussichtsreicher Lage rund 80 Höhenmeter über dem Seespiegel des Lac Léman, trafen wir in den verwinkelten Gassen auf einen Winzer mit generöser Leidenschaft und Überzeugung.

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Blaise Duboux bewirtschaftet in den Steilhängen des UNESCO-Weltkulturerbe Lavaux bereits in 17. Generation insgesamt 4.8 ha Reben, wovon der Chasselas rund 75% seiner Anbaufläche bedeckt. In Villette, Epesses, Calamin und Dézaley nutzt er das favorable Mikroklima mit den terrassierten Steilhängen und der Nähe zum See sowie die verschiedenen Bodenbeschaffenheiten seiner Parzellen.

 

Schon seit Jahren pflegt er seine Rebstöcke nach biologischen Richtlinien, richtet sich nach dem Mondkalender und wendet biodynamische Methoden an. Mittlerweile werden die Helikopterspritzungen und damit die Abdrift auf seine Lagen nicht mehr mit synthetischen Mitteln durchgeführt. Das bewegte den umsichtigen Winzer dazu, seinen ganzen Betrieb biologisch zertifizieren zu lassen. Ende August 2016 erhielt die Domaine sodann das Zertifikat CH-Bio. Der naturbelassene Anbau findet im Keller seine Fortsetzung. Blaise Duboux verzichtet auf eine forcierte Kohlensäure und auf Restzucker, minimiert Schwefeldosierungen und filtriert sehr schonend oder gar nicht.

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Das Resultat aller Bemühungen sind grossartige, lagenspezifische Chasselas und ein hervorragender Plant Robert. Es sind authentische, charakterstarke Weine voller Finesse und Mineralität. Genauso prägend wie die herausragende Qualität der Weine bleiben uns die grosse Hingabe zur Bewahrung der geschichtlichen DNA der Region, und damit der respektvolle Umgang mit den Böden, den Rebstöcken und der Umwelt, in Erinnerung. Chapeau!

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